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LESEPROBE - 2

 

Absturz der Patricia am 18. März 1944

 

...Die Fliegende Festung von Pilot R. Muirhead war direkt über dem Flugplatz Oberpfaffenhofen, hatte die Position schräg links hinter dem Führungsflugzeug der Gruppe und entledigte sich ihrer Bombenlast. Die Flak zielte gut. Durch das Explodieren der Flakgranaten wurde die Mannschaft in der Kabine hin und her geworfen. Die Bomben waren von Bombardier Frank Spencer gerade ausgeklinkt, als es plötzlich einen mächtigen Schlag gab. Eine Flakgranate war direkt neben der Maschine explodiert. Sofort fielen der bereits in Frankreich beschädigte und ein weiterer der vier Motoren aus. Der Pilot versuchte sich schnell einen Überblick über die Schäden zu verschaffen. Beide Motoren auf der linken Seite waren ausgefallen. Mit nur zwei funktionierenden Triebwerken war es ihm nicht möglich, die Geschwindigkeit der Formation zu halten, da die Leistung dazu nicht ausreichte. Pilot Bob Muirhead hatte die Propeller noch auf Segelstellung eingestellt, um weniger Luftwiderstand zu erzeugen und somit den Gleitwinkel zu erhöhen. Trotzdem konnte er die Geschwindigkeit der anderen Flugzeuge nicht einhalten, verlor mehr und mehr den Kontakt zur Formation und war bald auf sich allein gestellt. Nach Rücksprache mit der Mannschaft versuchte er in die neutrale Schweiz zu entkommen. Kurz darauf wurde von Besatzungsmitgliedern der sich entfernenden Bomber der Formation beobachtet, wie die B-17 von Dittishausen den Kurs änderte und Richtung Schweiz flog. H.E. Beckman, H.B. Lynch und G.T. Sterler, alle Besatzungsmitglieder der zurückgekehrten Bomber, waren nach ihrer Rückkehr sogar sicher, dass Pilot Muirhead mit seiner Mannschaft in die Schweiz entkommen sei und gaben das noch am selben Abend in England zu Protokoll, doch sie täuschten sich.

 

 

Südlich von Oberpfaffenhofen im Bereich des Ammersees kreisten mehrere Staffeln deutscher Jäger und warteten darauf, eine angeschossene Maschine, ohne Schutz der Formation, angreifen zu können, um diese endgültig zu vernichten. So wurde der Bomber schon bald nach Verlassen der Gruppe im Bereich nördlich des Bodensees von mehreren Messerschmitt Me 109 Jagdflugzeugen angegriffen.

 

Das tödliche Ereignis nahm nun endgültig seinen Lauf…..

 

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